zum Fairen Handel im Fairen München einschließlich
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Theatergruppe , zur Selbstorganisation im Radio- und beim Druck-Magazin mit All-Wir, BGE und ideeTT.de, Fairhandel und zbb, Forum-Theater .... braucht es jeweils Bewegungen ...


Ist Occupy ein Erbe Assisis?

In der europäischen Geschichte gibt es keine Botschaft, die so radikale und konsequente Antworten auf diese Überlebensfrage zu geben versucht hat, wie die franziskanische. Die Occupy-Bewegung ist, ohne sich dessen bewusst zu sein, ein spätes Kind dieser Tradition. Dieses Erbe als mittelalterlich-weltfremd abzutun, sollte sich unsere hoffnungsarme Gesellschaft nicht leisten. Es gibt eine große Persönlichkeit politischer Spiritualität, die trotz des Anscheins der Verrücktheit, mit nichts anderem als einem Leinentuch bekleidet (wie Franziskus mit seiner Kutte), einem Wanderstab, einer Brille, mit Papier und Schreibfeder ebenso radikal-pazifistisch wie Franz von Assisi und persönlich absolut bedürfnislos die Welt der Macht herausgefordert und ein gewaltiges Stück weit verändert hat: Mahatma Gandhi.
Die Ausstellung in Paderborn macht solche Verbindungen sichtbar, sie öffnet die Tore, um sich das Erbe des Franz von Assisi anzueignen.
Franziskus – Licht aus Assisi. Diözesan­museum Paderborn. Bis 6. Mai. Der Katalog, erschienen bei Hirmer, 445 S., kostet 25 €.




Mal eine Sendung zu den diversen sozialen Medien und ihrer Bedeutung für Kommunikation?


So, wie Petitionen, Unterschriften, Crowdfunding?

Ude: “Community Radio hat enorme Bedeutung”
MÜNCHEN – Laut bayerischem Mediengesetz ist die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) verpflichtet gemeinnützige Anbieter und Zulieferer besonders zu berücksichtigen. Zu diesen gehören Community Radios wie Radio Z aus Nürnberg und Radio Lora aus München.
Der Medienrat der BLM hat im Februar beschlossen, die Programmförderung für Radio Z Nürnberg in diesem Jahr um 20 Prozent oder ca. 5.000 € auf 22.000 EUR zu kürzen. Das Freie Münchner Radio Lora 92,4 musste bereits vor vier Jahren eine Kürzung von jährlich ca. 25.000 EUR auf 16.000 EUR hinnehmen.

Im Herbst wird in Bayern gewählt. Wie steht der Münchner Oberbürgermeister und Sitzenkandidat der Bayern-SPD Christian Ude zu den Kürzungen? Ansgesichts der Kürzung meint Ude:
  • “Ich finde die Beträge grotesk (die Freie Radios von der BLM als Förderung erhalten, Anm. d. Red.) in der Relation zu dem, was für Fussballsenderechte bezahlt wird. … Da fehlt mir einfach die Balance zwischen dem rundfunk-politischen Auftrag und der Finanzausstattung.”
Im Radio Lora – Interview spricht der Münchener Oberbürgermeister über den Stellenwert von Community-Radios und die bayerische Medienpolitik. Die Fragen stellen Martina Helbing und Dietmar Freitsmiedl:
In einem Brief an Martina Helbing, Geschäftsführerin von Radio Lora, erklärt OB Ude:
  • Über die Bedeutung der Community Media gibt es auch in höchsten politischen Gremien keinen Zweifel, wie einschlägige Erklärungen des Europaparlaments und des Ministerkomitees des Europarats belegen.
  • Deshalb halte ich es für notwendig, nicht-kommerzielle Betreiber so genannter Community Radios besser strukturell zu fördern, als dies bislang in Bayern der Fall ist. Ohne eine angemessene Infrastruktur können Sender wie Radio Lora, München und Radio Z, Nürnberg sonst ihren vielfältigen Aufgaben nicht befriedigend nachkommen. Ich werde versuchen, mich nach besten Kräften für die Erreichung dieses Ziels auch in Bayern einzusetzen.
Weitere Infos unter Medienvielfalt für Bayern. Presseberichte und Radiobeiträge direkt unter Aus den Medien.




und auch die Richter bräuchten Selbstorganisation:

« Immer mehr Bewegungen, immer weniger Überblick? "Zündstoff" fragt nach: Do 26. Jan um 19 Uhr

Selbstverwaltung der Justiz: Wie kann die 3. Macht unabhängig werden? Richterbund

Die Exekutive hält derzeit die Gerichte und Staatsanwaltschaften in vielfältiger Abhängigkeit. Über Einstellungen und "Beförderungen" von Richtern und Staatsanwälten entscheidet in vielen Bundesländern der Justizminister allein. Personal- und Sachmittel weist der Finanzminister zu und streicht sie wieder nach Haushaltslage.
Der im Grundgesetz verbriefte Anspruch des Bürgers auf Justizgewährung, auf Zugang zur Justiz, ein faires Verfahren, eine zügige Entscheidung und die Möglichkeit eines Rechtsmittels beliebt dabei immer mehr auf der Strecke. Politische Einflüsse, Partei- und Kabinettsdisziplin hindern die Justizminister, die nötige Abhilfe zu schaffen. Eine offene Diskussion über die gesellschaftliche Stabilisierungsfunktion einer bedarfsgerecht ausgestatteten Justiz findet nicht statt.
Der Deutsche Richter-Bund DRB fordert deshalb bereits seit Jahren eine selbstverwaltete Justiz, wie sie in fast allen Staaten Europas schon üblich ist. Als Dritte Gewalt muss sie sich wie Legislative und Exekutive in ihren Organisationsbereichen selbst verwalten können. Das beinhaltet, dass sie das Recht erhält, ihren Haushalt unmittelbar beim Parlament einzuwerben, im verfassungsrechtlich zulässigen Rahmen ihre Personalentscheidungen selbst zu treffen und dass eine Rechenschaftspflicht nur gegenüber dem Parlament besteht. ... weiter auf http://www.drb.de/cms/index.php?id=552


Modelle und Organisationsgrundlagen, Regionalentwicklung ....

CCD: Aufruhr in der Stadt - Neue Impulse für die Stadtteilarbeit durch Comprehensive Community Development


http://www.netzwerk-gemeinsinn.net/content/view/676/218/