Ein Bürgerradio in München, das die Bürgerlichkeit nicht spiessig, sondern emanzipatorisch denkt, interkulturell und gegen den Strich gebürstet: So, wie uns die rasante Stadt der Reichen den Alltag einschränkt und beschleunigt, setzen wir auf die Kraft des gemeinschaftlichen Überlebens in den Millionendörfern: Von Wahnmoching bis Hintergauting, von den Großhaderern bis zu den Unterhasenberglern, einschließlich der Grünwalderer Steueroase mit ihrer irren Banken- und Villendichte (wegen der geringen Gewerbesteuer) ...

Eine gute Million im Ballungsraum, gut vier Millionen im Speckgürtel aussenrum: Unsere erste Hörerschaft in UKW, dazu noch etliche in DAB+ rund um die Uhr wie im Internet: www.lora924.de

Diese feiste Stadt,

die im Süden frisst und im Norden aus dem Kohlekraftwerk furzt, braucht auch Widerspruch:
Selbstlob und Selbstzufriedenheit werden im Bier mit den Beruhigungsmitteln Alkohol und Hopfen staatlich gefördert verabreicht, was allen diesen leicht blöden glücklichen Hauch um die Bürgerlichkeit hängt.


Seit gut 40 Jahren seh ich die Alte nun renovieren, wie eine Diva, die ihren Allüren nach hängt: Zuerst noch Hitlers Autobahnen verwirklichen wollen, sechsspurig über den Altstadtring, vierspurig vom Isartor nach Nürnberg hinaus, großspurig für alle Auto-Angeber durch die Boulevards ...
... dann wieder sozialdemokratisch erst die U-Bahnen aufmotzen, dann doch die billigeren Straßenbahnen wieder entdeckend,

für die Grünen sich als Radlhauptstadt mit ein paar Randstreifen feiernd, und vom ADAC als Autohauptstadt gekürt werden: Mahagonny, die große Hure, wie sie schon Brecht liebte: "Jeden das Seine!"


Seit Langem hat sie sich immer die Jungen vom Land geschnappt und sie aufgesogen, obwohl sie immer so tut, als würd' sie die Fremden, vor allem wenn sie wie die damaligen Militaristen aus Berlin und Preussen kommen, aber sie nimmt alle, die bezahlen können, wie Mahagonny ...
und spuckt sie aus, wenn sie pleite sind, mörderisch.

sie braucht den Widerspruch:

Gut 150 bis 200 Leute, die in kleinen Redaktionen je eine Stunde in der Woche, im Monat oder im Vierteljahr produzieren, ihre Anliegen, Nachbarn, Umgebung und Themen zur Sprache bringen, Bürodienst oder Recherche machen oder die Sendetechnik "fahren", 18-22 h zu den "Live-Zeiten", oder Veranstaltungen und Pressekonferenzen besuchen, Sendungen vorproduzieren, oder ab 22h "selbst fahren" und ihre Musik beitragen.

PraktikantInnen bekommen Einweisungen in Geräte und Aufnahmetechnik, andere gestalten Wiki und Website, organisieren Ubloads und Livestream, Archiv und Redaktionskonferenz, Vereinsleben, Spenden-Jingles, öffentliche Auftritte und Feste ... GmbH und den Kontakt zur Landesmedienzentrale, die uns mit so lustigen Kombinationen wie die gemeinsame Sende-Frequenz mit Radio Horeb und manchen Almosen für thematische Produktionen beglückt.

Über allem liegt das Schweigen der Print-Medien ...
die uns nur gegen Geld erwähnen würden, aber die Hure ist ja schon oben erwähnt.





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